Wichtig ist die Zusammenarbeit mit allen in der Kirche

Paul Zehnder, Pfarreisekretär

Pfarreisekretärin & Pfarreisekretär

Was machen Pfarreisekretärinnen und -sekretäre?

Das Leben in der Pfarrei auf vielfältige Art und Weise unterstützen

Die Pfarreisekretärin und der Pfarreisekretär sind wichtige Bindeglieder zwischen kirchlichem Personal, Pfarreiangehörigen und breiter Öffentlichkeit. Das Pfarreisekretariat erfüllt vielfältige administrative Aufgaben: Telefon, Korrespondenz, Adressverwaltung, Koordination von Terminen.

Obwohl sie einen Grossteil ihrer Arbeitszeit im Büro verbringen, kommen Sekretariatsmitarbeitende mit vielen Menschen in Kontakt. Sie unterstützen das Pfarreiteam und auch Freiwillige. Oft ist das Sekretariat die erste Anlaufstelle für Anfragen aller Art.

In grossen Pfarreien sind Sekretariatsmitarbeitende in der Regel im Vollzeitpensum angestellt und teilen sich die Aufgaben mit anderen Personen, in mittleren und besonders in kleinen Pfarreien arbeiten sie eher allein und auf Teilzeitbasis.

Wie wirst du Pfarreisekretär/-in?

Das bringst du mit

Gute kaufmännische Ausbildung, Kontaktfreudigkeit, Organisationskompetenz, Selbstständigkeit, Diskretion, Sozialkompetenz, ökumenische Offenheit

Ausbildung

Ein kaufmännischer Abschluss oder eine gleichwertige Ausbildung sind ein gutes Fundament für den Beruf.

Das Bistum Basel bietet zudem den Einführungskurs «Neu im Pfarreisekretariat» an; der Kurs steht Interessierten aus allen Bistümern offen.

Im Bistum Chur gibt es auch einen Einführungs-Kurs. Frau Stefanie Wintergerste vom Generalvikariat steht Ihnen gerne zur Verfügung (Tel. 044 266 12 66 / stefanie.wintergerste@zhkath.ch).

Ausserdem gibt es eine jährliche Weiterbildung. Dafür zuständig ist Bernadette Lienhard vom Kath. Pfarramt Greifensee (Tel. 044 940 89 57 / kathpfarramt.greifensee@zh.kath.ch).

Der Verein der Pfarreisekretärinnen führt jährlich ein bis zwei Tageskurse und alle zwei Jahre eine zweitägige Weiterbildung durch. Informationen zu den Angeboten finden Sie auf der Website des Vereins.

Dauer der Ausbildung

Der Einführungskurs umfasst vier Kurstage über drei Wochen verteilt.

Bist du noch unsicher? Lass dich persönlich beraten

Paul Zehnder arbeitet im Sekretariat des katholischen Pfarramtes St. Martin in Malters.

«Als Kind war ich Ministrant, später Lektor und Kirchenchorsänger. Nebenher bin ich auch heute noch Organist in der reformierten Kirche Malters. Bevor ich anfing, hauptberuflich für die Kirche zu arbeiten, unterrichtete ich während 20 Jahren Kinder in ihren ersten zwei Schuljahren.

Der Primarlehrer im Pfarreisekretariat

Heute stehe ich nicht mehr vor Klassen, sondern an der Pfarrhaustür oder sitze hinter dem Computer. Menschen mit Anliegen verschiedenster Art kommen auf mich zu: Sie wollen beispielsweise eine Taufe oder einen Todesfall anmelden, eine Osterkerze kaufen, von ihren finanziellen Schwierigkeiten berichten oder unsere Räumlichkeiten reservieren. Die Abwechslung ist es, die mich täglich mit Freude meine Arbeit machen lässt.

Guter Teamgeist im Dienstleistungszentrum

Als Pfarreisekretär bin ich ein Kontaktpunkt und verstehe mich als Dienstleister auf alle Seiten. Meine beiden Kolleginnen und ich unterstützen auch die anderen Mitarbeitenden der Pfarrei Malters administrativ. So können sie sich in erster Linie um ihre Kernaufgabe – die Seelsorge – kümmern, anstatt Mails und Sitzungsprotokolle zu schreiben. Wir sind zudem für den Pastoralraum und die Verwaltung der Gelder und Buchhaltung zuständig, publizieren alle zwei Wochen das Pfarreiblatt und aktualisieren regelmässig die Website. Der gute Teamgeist und die Zusammenarbeit mit allen in der Kirche sind mir sehr wichtig.

Man muss Menschen mögen

Bei Weiterbildungen und Versammlungen von Menschen, die im Pfarreisekretariat arbeiten, merke ich, dass ich als Mann noch ein seltenes Exemplar bin. Aber bei der täglichen Arbeit spielt das Geschlecht keine Rolle. Voraussetzung für diesen Beruf ist, dass man Menschen mag. Ich muss sie an- und ernst nehmen können, so wie sie sind. Nur dann kann ich helfen oder an die richtige Stelle verweisen.

Auch die Kenntnis von kirchlichen Abläufen und ein Flair für Zahlen sind von Vorteil. Wenn ich in hektischen Situationen merke, dass die To-do-Liste nur länger statt kürzer wird, muss ich manchmal flexibel neu priorisieren und den Feierabend noch kurz warten lassen. Belohnung ist die Einbindung in der Gemeinde mit dem Wissen, vielen rund um die Kirche schon geholfen zu haben.

Ganz besondere Momente sind für mich die, bei denen ich bei der Arbeit meinen ehemaligen Schülerinnen und Schülern begegnen darf, weil sie sich etwa nach den Vorbereitungsschritten für eine kirchliche Trauung erkundigen oder ihr Kind zur Taufe anmelden.»

 

Persönliches Beratungsgespräch

Im gemeinsamen Gespräch sondieren wir deine Ausgangslage und besprechen die verschiedenen Schnupperangebote und die vielfältigen Chancen von Kirchenberufen.

Melde dich dazu einfach bei unserem Kampagnenleiter Alex Mrvik-Emmenegger:

T 041 419 48 39

M 077 400 76 42

alex@chance-kirchenberufe.ch

Alternativ kannst du dich hier eintragen. Wir werden dich in den nächsten Tagen kontaktieren und können einen persönlichen Gesprächstermin vereinbaren:

Schnupperangebot

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